Nachträgliche Optimierung von Blogbeiträgen

Trotz des schönen Wetters sitze ich im Moment vor dem PC und schaue mir meine Analytics Statistik für dieses Blog an. Es ist immer sehr interessant herauszufinden, für welche Suchbegriffe man gefunden wird. Oftmals kommen die kuriosesten Suchanfragen dabei zustande, auf die man als Webmaster überhaupt nicht kommt.
Ein wesentlicher Faktor bei der Optimierung von Webseiten ist die nachträgliche Optimierung von Texten für bestimmte Suchbegriffe. Hierzu eignet sich Analytics ideal. Schaut man sich bei Analytics unter Zugriffsquellen -> Keywords die Liste der Keywords an, mit denen die Webseite gefunden wird, dann erhält man einen wunderbaren Überblick über den Erfolg der bisherigen Optimierungsarbeit. Man erkennt nicht nur die gängigen und bekannten Keywords, auf die man optimieren möchte, sondern sieht sehr schnell auch Zufallskombinationen und nicht bedachte Keywords.

In meinen Fall hier habe ich zum Beispiel festgestellt, dass der Artikel über den Verkauf von Fotos in diversen Bilddatenbanken sehr oft über die Suchphrase “Urlaubsfotos verkaufen” gefunden wird. Geld-verdienen.tv rankt zu dieser Phrase aktuell auf Platz 5 von 24.800 Ergebnissen, obwohl ich auf den Begriff “Urlaubsfotos verkaufen” nicht optimiert habe. Die Phrase ist ein Zufallsprodukt, das laut Analytics den ein oder anderen Besucher bringt.

Diesen Umstand gilt es sich nun zu Nutze zu machen, indem man die Phrase “Urlaubsfotos verkaufen” mit in den Artikel aufnimmt und im Titel oder der Description einfügt. Das sollte eigentlich ausreichen, um noch ein oder zwei Plätze nach oben zu kommen, so dass evtl. noch mehr Besucher über diese Phrase auf diese Seite kommen.
Mit diesem Hindergrund solltet ihr täglich eure Statistiken durchsehen und die Artikel entsprechend optimieren. Ihr werdet erkennen, dass ihr bisher unbekannte Longtailkeywords findet und über diese Keys erheblichen Traffic aufbauen könnt.

Viel Erfolg wünscht Euer Jürgen!

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3 Kommentar(e)

  1. Mediensache | Okt 11, 2008 | Antworten

    Das mache ich auch genauso.
    Nach ca. 1 Monat hat man teilweise genug Daten, um festzustellen, welche neuen Artikel wie gefunden werden können.

    Dabei ist die nachträgliche Arbeit gar nicht mal so hoch und lohnen tut es sich oftmals auch.

    gruß



  2. Siggi | Okt 11, 2008 | Antworten

    Danke für den Tipp – ich hab das zwar auch schon gemacht, sollte nun aber meine Seite diesbezüglich weiter optimieren.

    Das ganze macht wenig Aufwand und bringt normalerweise viel :-)



  3. Manuel | Okt 17, 2008 | Antworten

    Vor allem wenn man dann auf die Seite eine Werbeanzeige zu dem Thema setzen würde, wäre es ja ideal.

    Aber ein Haufen Arbeit ist das ganze schon.



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